Die wachsende Nachfrage an ordentlichen Checks, aber auch progressiver Checks inklusive Management einzelner Wartungsprogramme der jeweiligen Fluggesellschaften, kommen der Auslastung der SEM zugute, insbesondere für den Airbus A380 und den Boeing Dreamliner.
Die Aufträge kommen bevorzugt von jenen Fluglinien, deren Kapazitäten bereits ausgelastet sind. Hierzu zählen grosse Multinationale Fluglinien welche an die Grenze Ihrer Kapazitäten gestossen sind aber auch mittlere und grosse Fluggesellschaften welche keine eigenen genug grossen Wartungs Facilities besitzen, und das jeweilige Investment nicht tätigen wollen, sondern in moderne Flugzeuge wie den Airbus A380 & Boeing Dreamliner investieren.
Dem Outsourcing-Bedürfnis der Fluggesellschaften hinsichtlich Wartung, dürften aber nicht nur Fluggesellschaften, deren Kapazitäten ausgelastet sind, Aufträge an SEM vergeben, sondern generell alle Fluggesellschaften. Dies wird vor allem beim Airbus A380 und Boeing Dreamliner auf große Nachfrage treffen.
Auch Flugzeughersteller haben schon nach Kapazitäten zum „assembeln“ und Warten von Flugzeugen angefragt. Dies wird auch von der zunehmenden institutionellen Regulierung unabhängiger Checks gemäß der spezifischen Wartungsprogramme der jeweiligen Flugzeughersteller forciert. Besonders der Flugzeughersteller Airbus hat noch keine Möglichkeiten für die Wartung des A380 geschaffen und befürwortet unsere Initiative. Ähnliches gilt für den Boing Dreamliner.
Bisher wurden vom Airbus A380 270 Stück und vom Boing Dreamliner 290 Stück bestellt. Davon haben über 40% keine Wartungsmöglichkeit am Heimatflughafen.
Diese für SEM günstige Nachfrage-Situation wird durch zunehmende Sicherheitsauflagen gepaart mit rasant wachsenden Flugverkehr noch weiter verbessert.
